Sonderführungen
im Schlossgarten Weikersheim
Feige, Quitte und Co. - Nutzpflanzen im Weikersheimer
Schlossgarten
IIm Obstgarten im Parkgelände wachsen allerhand
Beerenobststräucher und Obstgehölze, die die Aufmerksamkeit
der Besucher verdienen - seltene Rebsorten, Johannisbeeren, Quitten,
Feigen, Zwetschgen sowie Apfel- und Birnbäume. Dazu gesellen
sich Obstgehölze, die in Kübeln kultiviert werden wie
Kornelkirschen, Zitronen und Granatäpfel. Der Obstgarten bietet
eine seltene Gelegenheit, Sorten im Vergleich zu sehen, sehr seltene
Reben sind hier aufgepflanzt, darunter auch die Sorte 'Tauberschwarz'.
Empfehlenswert ist ein Besuch im Alchemie-
und Hexenkräutergärtchen am Schloss Weikersheim, angrenzend
an den Rosengarten. Das Gärtchen ist frei zugänglich und
zeigt allerhand Kräuter, die in früheren Zeiten als Schutzpflanzen
vor bösen Mächten angesehen wurden. Dazu gesellen sich
allerhand Gegenstände, die Hexen und böse Geister vertreiben
sollten.
Die Schlossgärtner haben das Gärtchen
im Jahr 2003 angelegt und wollten damit an die Zeit des Weikersheimer
Grafen Wolfgang II. erinnern, der an dieser Stelle 400 Jahre zuvor
sein Alchemielabor hatte bauen lassen. Der sehr an Naturwissenschaften
interessierte Graf machte hier chemische Versuche; er destillierte
und mazerierte ...
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